Ein Vermächtnis, das bleibt: Neue Ruhebänke für AWO-Pflegeeinrichtungen

Ein Vermächtnis, das bleibt: Neue Ruhebänke für AWO-Pflegeeinrichtungen

In Alt Saarbrücken waren Rolf Steiger und seine Frau Waltraud Groneberg-Steiger über Jahrzehnte in der AWO aktiv und vermachten nach ihrem Tod ihr Vermögen der AWO Saarland Stiftung, weil sie keine Nachkommen hatten und ihr Geld im Sinne der Arbeiterwohlfahrt einsetzen wollten.

Die Stiftung hat die Mittel auf ihre verschiedenen Tätigkeitsbereiche aufgeteilt und wird Projekte gegen Kinderarmut, Stipendien für Studierende der Sozialen Arbeit, Hilfen bei Wohnungslosigkeit und den AWO Ortsverein Alt Saarbrücken unterstützen, wo sich das Ehepaar lange engagierte und den es erfolgreich wiederbelebte. Jetzt wurde auch im Bereich der Pflege etwas Gutes getan: das Johanna Kirchner Haus der AWO und das Haus Daarle im oberen Malstatt erhielten neue Ruhebänke für die Bewohnerinnen und Bewohner, die von der stellvertretenden AWO-Landesvorsitzenden Heike Kayser, dem AWO-Landesgeschäftsführer Jürgen Nieser und Angela Trockle als Vertreterin der Stiftung an die Bewohner*innen der Häuser übergeben wurden. An der Feier nahmen außerdem die neuen Auszubildenden aus der Hauswirtschaft teil, einem Bereich, in dem die AWO weiterhin Nachwuchs sucht. Die neuen Bänke sind aus Metall und werden vor den beiden Pflegeeinrichtungen in der schattigen Grünanlage aufgestellt werden. Beide Bänke haben kleine Plaketten, die an das Stifterehepaar erinnern. Auch mit dem Johanna-Kirchner-Haus verbindet das Ehepaar etwas, denn die beiden vermittelten immer wieder ältere AWO-Mitglieder als Bewohner*innen vom Ortsverein Alt-Saarbrücken in die Senioreneinrichtungen und besuchten diese Mitglieder auch regelmäßig. „Wir sind sehr sicher, dass das Ehepaar Groneberg-Steiger mit der Verwendung ihres Nachlasses sehr einverstanden wäre.

Und weil die beiden als Vorsitzender und Schatzmeisterin über Jahre dem Ortsverein Alt Saarbrücken neues Leben einhauchten und ihn reaktivierten, fließt ein Teil in diesen Ortsverein zurück. Damit halten wir das Andenken an zwei außerordentlich engagierte Menschen in Ehren“, sagte Jürgen Nieser beim Banddurchschnitt.  

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