Für mehr Chancengleichheit im Studium

Für mehr Chancengleichheit im Studium

Seit 2021 fördert die AWO-Saarland-Stiftung Studierende der Sozialen Arbeit an der Saarbrücker Hochschule für Technik und Wirtschaft (htw) mit Stipendien. Im aktuellen Studienjahr werden 11 Studierende für ein Jahr lang mit 150 € im Monat unterstützt, im Rahmen des Deutschlandstipendiums kommen weitere 150 € aus Bundesmitteln hinzu.

Möglich geworden war dieser zusätzliche Förderschwerpunkt der AWO-Saarland-Stiftung durch eine zweckgebundene Privatspende.

Zum Kennenlernen der AWO-Saarland-Stiftung besuchten die Studierenden mit Vertretern der htw und StudienStiftungSaar Ende April die AWO-Landesgeschäftsstelle in Alt Saarbrücken. Und lernten dort auch die Geschäftsführung und Leitungskräfte aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern des AWO Landesverbandes kennen. Stiftungsvorstand und AWO-Geschäftsführer Jürgen Nieser stellte die AWO und ihre 100jährige Tradition vor und verwies auf die Breite der Jobmöglichkeiten bei der AWO Saarland. Angela Trockle von der Stiftung freute sich, dass mit dem aktuellen Jahrgang schon der dritte Stipendiaten-Jahrgang gefördert werden könne. Ein vierter Jahrgang sei vom Stiftungsrat bereits bewilligt und werde ab Oktober für ein Jahr gefördert werden: „Eine gute Ausbildung darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Wir bieten mit den Stipendien ein Stück Chancengleichheit“, sagte Trockle. Nieser ergänzte, dass die AWO in der htw einen sehr bewährten Kooperationspartner gefunden habe. Die Stipendien für die Soziale Arbeit durch die Stiftung fördere Studiengänge, die sonst nicht so sehr im Fokus der Fördergeber stünden. Außerdem seien viele der Studierenden Studienpioniere, die nicht aus Akademikerfamilien kämen. Diese jungen Menschen zu unterstützen, sei ein besonderes Anliegen der AWO und AWO-Saarland-Stiftung.

Unterstützung für frisch gebackene Eltern

Unterstützung für frisch gebackene Eltern

Die zehn Familienhilfezentren der AWO im Saarland betreuen viele Familien und innerhalb eines Jahres gibt es in rund 250 dieser Familien Nachwuchs. Für diese Babys hat sich die AWO-Saarland-Stiftung eine besondere „Willkommensaktion“ ausgedacht.

Jedes Kind erhält demnach ein Willkommenspaket im Wert von 30 Euro mit wichtigen Utensilien für die ersten Tage nach der Geburt. Von der Windel bis zum Schnuller ist erst einmal alles dabei. Der besondere Clou ist allerdings ein kleines Heft, das „Begleitbuch für die ersten gemeinsamen Monate“. Geschrieben hat es Silke Stäcker, die Bereichsleiterin Ambulante Hilfen der AWO im Regionalverband. Sie ist Marte Meo-Supervisorin und Fachfrau für kindliche Entwicklung. Sie gibt in dem kleinen Heft den jungen Eltern etwas ganz Besonderes mit auf den Weg: eine Anleitung, die genau beschreibt, welche Entwicklung sich in den ersten Wochen vollzieht, was nonverbale Signale der Babys bedeuten, wie man sie deutet und welche Bedürfnisse die Kinder in diesen unterschiedlichen Phasen haben. Wie spricht man mit einem Baby, wo fasst man es an, wann braucht es eine Pause und woran erkennt man das? Die Broschüre lässt Platz für Notizen, man kann aufschreiben, welche Beobachtungen man gemacht hat und so ein erstes Baby-Tagebuch erstellen. „Das fördert eine gute Beziehung Bindung zum Kind und die sprachliche Entwicklung. Wir sind sicher, dass es für alle Eltern in der Broschüre etwas zu entdecken gibt“, sagt die Autorin. 750 Exemplare wurden gedruckt und an die Familienzentren ausgegeben. Auch andere AWO-Einrichtungen, die Kontakt zu jungen Familien haben, erhielten die Broschüre, die nun zum Nachdruck ansteht.

Die Idee für die Willkommenspakete hatte Paul Quirin, langjähriger ehemaliger AWO-Landesvorsitzender und Mitglied im Stiftungsrat der AWO-Saaarland-Stiftung. Er war zur Präsentation der Aktion in das AWO Sozialraumbüro Malstatt gekommen.

Angela Trockle von der AWO-Saarland-Stiftung kündigte noch ein weiteres Projekt an: So habe die Stiftung Mittel bewilligt, um auch jedem Kind, das mit seiner Mama in ein Frauenhaus aufgenommen wird, ein Begrüßungsgeschenk machen zu können. „In den vier AWO-Frauenhäusern im Saarland wurden im letzten Jahr mit ihren Müttern auch 187 Kinder aufgenommen. Denen wollen wir eine kleine Freude machen, denn jeder Aufnahme in ein Frauenhaus liegt immer eine schwierige Situation zugrunde“, sagte Angela Trockle.

Ein Gewinn für alle

Ein Gewinn für alle

Zur Arbeit des AWO-Familienhilfezentrums Homburg gehören auch verschiedene Gruppenangebote für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Viele der Kinder haben unterschiedliche Förderbedarfe und benötigen sozialpädagogische Unterstützung. Dies ist umso wichtiger, weil die Familien sich sonstige Freizeit- und Förderangebote für die Kinder finanziell selbst nicht leisten können.

Nach einem Ausflug zum „Erlebnishof Gerhardsbrunn“ im letzten Jahr, der tiergestützte Pädagogik anbietet, war bei den Kindern der Wunsch sehr groß, dort öfter hinzufahren. Zumal viele von ihnen sich kein eigenes Haustier halten können.

Beim Erlebnishof Gerhardsbrunn handelt es sich um einen sogenannten „Gnadenhof“, der verletzte Wildtiere sowie Haus- und Nutztiere aus schlechter Haltung aufnimmt, um ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Zum großen Hof gehören neben Räumlichkeiten bzw. Gehegen für Katzen, Kaninchen, Waschbären, Schildkröten, Fischen, Hühnern und Hunden auch Weideflächen für Schafe, Ziegen, Pferde, Esel und Kühe.

Dank eines Zuschusses der AWO-Saarland-Stiftung war es dem Familienhilfezentrum Homburg im Herbst möglich, den Erlebnishof Gerhardsbrunn mit einer Kindergruppe von acht Kindern zwischen 5 bis 15 Jahren insgesamt fünf Mal zu besuchen.

Die Kinder konnten dabei die verschiedenen Tiere in ihrer Umgebung erleben, mit ihnen Kontakt aufbauen und sie unter fachgerechter Anleitung selbst versorgen. Zusätzlich erhielten sie wichtige Infos über die Haltung, den Umgang und den geeigneten Lebensraum der Tiere.

Für die Betreuer*innen war es schön zu sehen, wie alle Kinder ihre individuellen Stärken in das Projekt einbringen konnten und vermeintliche Defizite beim Umgang mit den Tieren ganz in Hintergrund rückten. Selbst Kinder mit einer geringeren Impulskontrolle näherten sich den verletzlichen Kleintieren automatisch auf eine fürsorgliche und behutsame Art. Eher ängstliche Kinder legten durch eine einfühlsame Herangehensweise selbst bei größeren Tieren ihre Berührungsängste schnell ab. Auch wurde nicht nur das einzelne Kind, sondern auch das Gruppengefühl spürbar gestärkt.

Ein schönes Projekt, von dem nicht nur die teilnehmenden Kinder, sondern auch die Tiere des Erlebnishofs profitierten. Einziger Wermutstropfen: Die Kinder hätten die Tiere alle am liebsten mit nach Hause genommen. Sofern genügend Spenden vorhanden sind, soll das Projekt aber in 2024 wiederholt werden.

Spende an Frauenhaus

Spende an AWO Frauenhäuser

Der Soroptimist International Club Saarbrücken (SI) spendete 3000 Euro an die vier saarländischen Frauenhäuser der Arbeiterwohlfahrt im Saarland. Mit der Spendensumme soll das gemeinsame Projekt „Gute Berührung“ gefördert werden. In dem Projekt geht es darum, Frauen körperlichen Kontakt wieder näher zu bringen. „Das können zum Beispiel therapeutische Massagen sein, die oft mit einer Handmassage beginnen. Vielen Frauen wurde körperliche oder sexuelle Gewalt angetan und diese Form der Therapie kann hier helfen. Wir hatten schon so einige Fälle, in denen Frauen danach vor Freude weinten und sich öffneten. Außerdem gibt es Yoga-Unterricht, der mit Atemübungen, Achtsamkeitsübungen und andere Methoden durchgeführt wird. 

Dieses Angebot findet in zwei der vier Frauenhäuser bereits statt“, sagte die Bereichsleitung der AWO Frauenhäuser Mascha Nunold. Das AWO Frauenhaus Völklingen ist ein Zufluchtsort für Frauen und Kinder. In der Regel bleiben die Frauen und Kinder zwischen drei und sechs Monaten dort. Eine Obergrenze gibt es hier nicht, denn jeder Fall sei einzeln zu betrachten. In den Häusern ist für 33 Frauen und ihre Kinder Platz. Doch es ist nicht immer die körperliche Gewalt, die Frauen erfahren. „Manchmal bekommen wir Anrufe von Frauen, die selbst sagen, dass ihr Partner sie nie geschlagen hat. Diese Frauen haben dann oft psychische Gewalt erleiden müssen. Manchmal greift aber auch eine Gewalt in die andere“, so die Bereichsleitung. 

Vor zwei Jahren spendete SI bereits an das Frauenhaus Neunkirchen. „Heute die Spendenübergabe besteht aus Geldern, die wir selbst zum Spenden an Dritte bekamen. Wir hatten in diesem Jahr mehrere großzügige Spender und so kam die Summe zustande“, berichtet die Vorsitzende des SI Hilfswerks Saarbrücken e. V. ,Huba Colbus-Gross. Die Präsidentin des SI Clubs Saarbrücken Sylvia Herresthal-Scharf erzählt: „Uns ist es sehr wichtig, dass wir helfen können. Denn genau das ist unser Gebiet. Wir möchten für Frauen da sein und ihnen und ihren Kindern helfen. Wir hoffen, dass wir das mit unserer Spende machen konnten“.

Ich kann schwimmen

Ich kann schwimmen

„Ich kann schwimmen“, das können leider immer weniger Kinder von sich sagen. Das liegt nicht nur daran, dass es immer weniger Schwimmbäder und schulischen Schwimmunterricht gibt. Eine weitere Ursache ist, dass sich manche Familien einen regelmäßigen Schwimmbadbesuch oder gar einen privaten Schwimmkurs finanziell nicht leisten können.

Damit auch Kinder aus sozial benachteiligten Familien sich sicher im Wasser bewegen können, hat die Sozialpädagogische Familienhilfe der AWO Lebach deshalb für sechs Kinder die Teilnahme an einem Schwimmkurs organisiert. Die AWO-Saarland-Stiftung übernahm die Kosten für den Kurs und die Eintrittsgelder für das Schwimmbad.

Ziel des Kurses war das Erlangen des Seepferdchen-Abzeichens, an das die Kinder behutsam herangeführt wurden: Zunächst wurden sie mit dem Element Wasser vertraut gemacht. Sie durften zunächst planschen und sich dabei am Beckenrand festhalten. Mit Hilfe von Schwimmhilfen wurde ihnen in den nächsten Schritten die Armbewegungen und dann die Beinbewegungen für das Brustschwimmen vermittelt. Nachdem dies trainiert wurde, durften die Kinder mit ihren Trainern in das tiefere Becken, wo sie mit Hilfe von „Schwimmnudeln“ nun in Bahnen ihre Ausdauer trainierten. Je nach Leistungsstand konnten die ersten Kinder nun schon beginnen, ohne Schwimmhilfe, aber mit mentaler Unterstützung des Trainers, eine gesamte Bahn zu durchschwimmen. Parallel dazu übten die Kinder auch zu tauchen oder vom Rand oder Block in das tiefe Becken zu springen.

Zwei der Kinder haben bereits voller Stolz ihre Seepferdchen-Prüfung bestanden. Der Kurs wird aber solange weitergeführt, bis alle Kinder sicher schwimmen können. Dafür auch ein herzliches Dankeschön an den Trainer und die ehrenamtlichen Unterstützer*innen des DLRG.

Schule ist wichtig – für alle

Schule ist wichtig – für alle

Weil Bildung der wichtigste Schlüssel ist, um langfristig der Armut zu entkommen, engagiert sich die AWO-Saarland-Stiftung regelmäßig mit verschiedenen Aktivitäten für gerechtere Bildungschancen von Kindern.

Dazu gehört z.B. das Schultüten-Basteln des Malstatter „AWO-Büro für Kinderchancen“ zum Schuljahresbeginn. Auch 2023 wurden wieder für 30 Kinder aus ärmeren Familien Schultüten mit den Kindern und Eltern selbst gebastelt. Im Anschluss sorgte ein Zuschuss der AWO-Saarland-Stiftung für die großzügige Befüllung mit Schulmaterialien sowie kleinen Spiel- und Süßwaren. Kurz vor Ende der Sommerferien wurden die bunten, individuell gestalteten Schultüten übergeben und sorgten für strahlende Augen und ein positives Einschulungserlebnis bei den Kindern.

Aufgrund der hohen Nachfrage waren fünf Bastel-Kurse organisiert worden, damit möglichst alle Kinder beim Schulstart eine Schultüte hatten. Zusätzlich stellte der Kinderschutzbund noch sechs fehlende gebrauchte Ranzen zur Verfügung.

Auch die Hilfen des Schülernotfallfonds der AWO-Saarland-Stiftung sind wieder angelaufen: Die Stiftung übernimmt z.B. das Entgelt für die Schulbuchausleihe von Kindern aus bedürftigen Zuwandererfamilien, die keinen Anspruch aus Sozialleistungen oder öffentliche Zuschüsse haben; oder unterstützt die Familien bei den Ausgaben für Schulmaterialien oder den Schulbus.

Klangforum Saar unterstützt AWO-Frauenhäuser

Klangforum Saar unterstützt AWO-Frauenhäuser

Frauen, die sich aufgrund von Partnerschaftsgewalt in eines der vier Frauenhäuser im Saarland flüchten, sind oft nicht nur körperlich mit ihren Kräften am Ende, sondern auch seelisch verletzt und völlig aus dem Gleichgewicht. Damit sie innerlich zur Ruhe kommen und langsam wieder Selbstvertrauen und ein positives Körpergefühl aufbauen können, haben die AWO-Frauenhäuser das Projekt „Körper – Geist – Seele“ ins Leben gerufen: Dabei geht es darum, dass die gewaltbetroffenen Frauen z. B. durch professionell angeleitete Atem- und Entspannungsübungen dabei unterstützt werden, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen sowie Selbstvertrauen und innere Stärke entwickeln zu können.

Um dieses zusätzliche Angebot in allen vier Frauenhäusern in Saarbrücken, Neunkirchen, Saarlouis und Völklingen durchführen zu können, sind die Einrichtungen allerdings auf Spenden angewiesen, die bei der AWO-Saarland-Stiftung hierfür gesammelt werden.

Davon erfuhr auch das „Klangforum Saar“, ein Zusammenschluss von Klangmassagepraktiker*innen im Saarland, die nach Peter Hess® tätig sind, und war von der Projekt-Idee begeistert. Spontan wurde beschlossen, den Erlös aus dem für Juli geplanten Klangevent „Klang erleben auf Finkenrech“ für das Frauenhaus-Projekt zu spenden.

Zur großen Freude der Frauenhausleiterinnen kam durch die Veranstaltung der stolze Betrag von 850 € zusammen, der nun hilft, das Projekt in diesem Jahr weiter fortzusetzen.

Herzlichen Dank an die Initiator*innen vom Klangforum Saar für diese tolle Aktion!

Auf dem Bild von links: Jutta Klein und Susanne Finkeldei vom Klangforum Saar beim Überreichen der Spende an Nicole Schug und Nicole Jerzenbeck von den AWO-Frauenhäusern. Foto: Peter Klein.

Ferienspaß trotz Regen

Ferienspaß trotz Regen

Endlich sind die Sommerferien da. Aber leider mit so viel Regenwetter, dass sogar der lange geplante Ausflug in den Mannheimer Luisenpark abgesagt werden musste, auf den sich alle schon so gefreut hatten. Organisiert worden war dies vom AWO-Büro für KinderChancen und dem AWO-Sozialraumbüro Völklingen.

Ganz kurzfristig wurde umdisponiert; und so ging es Anfang August stattdessen für 26 Völklinger Kinder mit Begleitpersonen ins Mitmachmuseum „Dynamikum“ in Pirmasens. Damit alle dabei sein konnten, übernahm die AWO-Saarland-Stiftung die Buskosten, und dank weiterer Spenden waren auch der Eintritt und ein Lunchpaket für unterwegs kostenlos.

Was als Ersatzlösung geplant war, entwickelte sich für alle zu einem großen Erlebnis: Im Dynamikum gab es für Klein und Groß so viel zu entdecken, staunen, ausprobieren und aktiv sein, dass der Tag wie im Flug verging. Vor allem ein Wettrennen mit Dinosauriern und das drehende Haus sorgten für Begeisterung bei den Kindern. Glücklich und zufrieden ging es am späten Nachmittag zurück nach Völklingen. Alle waren sich einig: Ein erlebnisreicher Ferientag mit vielen schönen Erinnerungen.

Bunter Abend für die AWO-Saarland-Stiftung

Bunter Abend für die AWO Saarland Stiftung

Seit Gründung der AWO-Saarland-Stiftung lädt der AWO Landesverband einmal im Jahr Unterstützer*innen und Interessierte zu einem „Abend mit Freunden“ ein. Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeit der Stiftung, die ihre aktuellen Projekte vorstellt.

In diesem Jahr fanden sich hierzu am ersten Juliwochenende über 130 Gäste bei sommerlichen Ambiente im Saarrondo Saarbrücken ein. AWO-Landesvorsitzender Marcel Dubois freute sich unter den Gästen auch Landtagspräsidentin Heike Becker und Sozialminister Dr. Magnus Jung begrüßen zu dürfen. Im Anschluss stellten Holger Wilhelm und Jürgen Nieser vom Stiftungsvorstand – in lockerem Talk mit Moderatorin Isabell Sonnabend – die Ziele und aktuelle Unterstützungsbeispiele der Stiftung vor. Ob dies Hilfen für Wohnungslose, die Arbeit der Frauenhäuser oder die Unterstützung von finanziell benachteiligten Familien beträfe: Wichtig sei, dass die Hilfen gezielt, schnell und unbürokratisch erfolgen könnten. Und dies immer in Ergänzung zu professioneller sozialer Arbeit durch die AWO. Seit 2009 konnte die AWO-Saarland-Stiftung so bereits in über 3.700 Fällen sozial benachteiligte Menschen im Saarland individuell unterstützen. Hinzu kommen 226 geförderte kleine Projekte, wie z.B. Bildungs- und Teilhabeangebote für Kinder aus finanziell benachteiligten Familien.

Für die Unterhaltung der Gäste sorgten eine junge Band des Projekts „2. Chance“, die Tanzschule Bootz-Ohlmann mit rasanten Tanzauftritten sowie die Band „Mizzies“, die zum Abschluss spielte. Das Atelier kerativ der AWO präsentierte einen Sommer-Markt mit vielen handgemachten Unikaten für den guten Zweck.

AWO-Mitarbeiterinnen aktiv für Frauen in Frauenhäusern

AWO-Mitarbeiterinnen aktiv für Frauen in Frauenhäusern

Der diesjährige Frauenlauf der Stadt Saarbrücken motivierte besonders viele AWO-Mitarbeiterinnen zur Teilnahme. Der Erlös soll nämlich den Frauen in den vier AWO-Frauenhäusern zu Gute kommen.

Über 70 AWO-Kolleginnen meldeten sich für den Lauf an und waren in dem insgesamt 365 Frauen zählenden Teilnehmerinnen-Feld nicht zu übersehen. Unter dem Motto „Run to move – Laufen um etwas zu bewegen“ kamen alle AWO-Teilnehmerinnen trotz Hitze gesund und gut gelaunt ins Ziel. Und sammelten nebenbei auch wieder mehrere erste Platzierungen.

Der genaue Erlös des städtischen Frauenlaufs wird in Kürze bekannt gegeben und soll in das Projekt „Körper-Geist-Seele“ der AWO-Frauenhäuser investiert werden.

Zusätzlich überweist der AWO-Landesverband der AWO-Saarland-Stiftung für jeden von den AWO-Teilnehmerinnen erlaufenen Kilometer 1 €: Das sind weitere 313,50 € die in das Projekt der Frauenhäuser fließen.

Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben.