AWO-Frauen aktiv für den guten Zweck

AWO-Frauen aktiv für den guten Zweck

Nach zwei Jahren Zwangspause fand am letzten Samstag endlich wieder der Frauenlauf der Stadt Saarbrücken statt. Zwar war die Resonanz mit insgesamt 302 Starterinnen noch etwas verhalten, doch die AWO Saarland war gleich wieder mit Rekordbeteiligung dabei: 52 AWO-Kolleginnen gingen unter dem Motto „Weniger ich und etwas mehr WIR“ bei herrlichem Sonnenschein auf die 4,5 bzw. 10 km lange Strecke und hatten viel Spaß dabei. Die Teilnehmerinnen aus den unterschiedlichen AWO-Einrichtungen waren froh, sich endlich wieder treffen zu können und hatten sich viel zu erzählen. Viele gingen zu zweit oder als Gruppe auf die Strecke und nutzten das Laufen oder Walken entlang der Saar zu einem Plausch mit den Kolleginnen. Auch beim AWO-Zelt, wo Getränke und gesunde Snacks auf die Finisherinnen warteten, saßen viele noch lange zusammen und freuten sich über das Erreichte. Alle kamen gesund ins Ziel und wurden mit einer Medaille und einer Urkunde belohnt. Ganz nebenbei erreichten außerdem 11 Frauen aus dem AWO-Team sogar einen Platz unter den ersten drei ihrer Altersklasse.

Doch nicht nur der Teamgeist und die Gesundheit profitierten davon; auch der gute Zweck kam wieder nicht zu kurz: Die Stadt Saarbrücken spendete den Gesamt-Erlös der Veranstaltung an die AG Frauen der Gemeinwesenarbeit Saar. Zusätzlich hatte der AWO Landesverband angekündigt, für jeden vom AWO-Team erlaufenen Kilometer 1 € an die AWO-Saarland-Stiftung zu spenden. Bei 70,5 Lauf- und 175,5 Walkingkilometern kamen so 246 € zusammen, die die AWO-Saarland-Stiftung in ein Bewegungsprojekt für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche einfließen lässt.

 

Für mehr Kinder-Chancen im Regionalverband Saarbrücken

Spende Iris Reimann-Matheis

Für mehr Kinder-Chancen im Regionalverband Saarbrücken

Trotz vieler Bemühungen und punktueller Verbesserungen: Kinderarmut bleibt im Saarland ein wichtiges Thema, immer noch lebt jedes 5. Kind in Armut oder ist von Armut bedroht. Dies betrifft vor allem den Regionalverband Saarbrücken, wo besonders viele Familien auf Sozialleistungen angewiesen sind.

Bei ihrer Verabschiedung als AWO-Geschäftsführerin 2020 wünschte sich Ines Reimann-Matheis deshalb von den Gästen an Stelle von Geschenken eine Spende an die AWO-Saarland-Stiftung zur Förderung sozial benachteiligter Kinder. Mehr als 10.000 € kamen zusammen, die nun beim Start des neuen AWO-Projekts „Büro für KinderChancen“ in Malstatt offiziell übergeben wurden.

Mit den Spenden wird das Büro für KinderChancen in den nächsten drei Jahren zusätzliche Lernförder-Angebote vor allem in Malstatt, Burbach und Völklingen initiieren. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit anderen sozialen Akteuren vor Ort. Damit sollen benachteiligte Kinder gefördert werden, die aufgrund der Pandemie, einer anderen Muttersprache oder weiteren Gründen gezielte Unterstützung bei der schulischen Entwicklung benötigen. Das können Ferienworkshops, Nachmittags-angebote, Sprachkurse, Bildungsausflüge oder anderes mehr sein.

Im Frauenhaus wieder Kind sein dürfen

Im Frauenhaus wieder Kind sein dürfen

Wenn Kinder mit ihren Müttern in eines der drei AWO-Frauenhäuser im Saarland flüchten, haben sie davor meist Schlimmes erlebt. Oft wurden sie über lange Zeit Zeugen von Gewalt in der Familie, ohne das Erlebte einordnen zu können, und mussten sich und ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen. Im Frauenhaus finden sie Zuflucht und können zur Ruhe kommen; müssen aber zusätzlich auch die Trennung von Zuhause, ihren Freunden, der Schule etc. verarbeiten.

Deshalb ist es neben dem Schutz und Therapieangeboten sehr wichtig, dass die Kinder im Frauenhaus ein Umfeld vorfinden, in dem sie wieder unbeschwert Kind sein dürfen. Wo sie einen sicheren Rückzugsort haben und spielen, lesen, basteln oder in Ruhe Hausaufgaben machen können. Das ist nicht immer einfach, denn im Frauenhaus leben auf relativ engem Raum mehrere Familien.

Mit Hilfe mehrerer großzügiger Spenden ist es dem AWO-Frauenhaus Neunkirchen, das zwölf Schutzplätze vorhält, gelungen, einen solchen Kinderbereich neu zu schaffen. Eine Etage wurde hell und freundlich renoviert und mit kindgerechten Möbeln ausgestattet: Neben einem zweistöckigem „Spielhaus“ aus Holz, das zum Klettern, Spielen und als Rückzugsort für die Kleineren dient, wurden mehrere Schreib- und Maltische angeschafft und jede Menge Aufbewahrungsmöglichkeiten für viele Spiele, Bücher und Bastelmaterialien. Teppiche, dezente Farben und Beleuchtung sorgen zusätzlich für Wohlfühlatmosphäre.

Die AWO-Saarland-Stiftung bedankt sich bei allen Unterstützer*innen, die diese wichtige Investition möglich gemacht haben.

Ein löwenstarker Tag

AWO Saarland stiftung Ausflug in den Zoo

Ein löwenstarker Tag

Es muss nicht immer das große Erlebnisprogramm sein. Auch kleine Ausflüge aus dem Alltag sind für viele Kinder eine enorme Bereicherung, erst recht nach der langen Zeit der Pandemie. So war es auch für die zehn Kinder der Freiwilligen Ganztagsschule Homburg-Sandrennbahn, die in den Ferien mit ihren AWO-Betreuern einen Tag im Neunkircher Zoo verbringen konnten. Ermöglicht wurde dies durch einen Zuschuss der AWO-Saarland-Stiftung.

Schon das gemeinsam eingenommene gesunde Frühstück, bevor es losging, war für die meisten keine Selbstverständlichkeit. Und auch die Fahrt mit der Bahn und der Zoobesuch waren für die Kinder neue Erfahrungen, auf die sie sich freuten.

Vor Ort angekommen wünschte sich die Gruppe einen ausgiebigen Rundgang durch den Zoo, um so möglichst viele Tiere zu sehen. Und es war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei: Schneeleoparden, Löwen, Elefanten und natürlich der allseits beliebte Streichelzoo. Bei jedem Tier wurde ausgiebig innegehalten, damit es zur Genüge bestaunt und fotografiert werden konnte. Es wurde gefachsimpelt, diskutiert und recherchiert, welches Tier doch das „coolste“ ist und warum. Dazwischen gab es Pausen, damit sich die Kinder mit ausgeteilten Lunchpaketen stärken konnten. Mit vielen Eindrücken, freudigen Gesichtern und einigen absolvierten Kilometern im Gepäck ging es am späten Nachmittag wieder nach Hause, wo die Kinder von den Eltern abgeholt wurden.

Das Team der FGTS bedankt sich für den Zuschuss, durch den diese Aktion erst möglich wurde: Die Kinder hatten nicht nur einen unbeschwerten, erlebnisreichen Tag. Vielmehr wurde auch das Wir-Gefühl sichtlich gestärkt und die Betreuer erhielten einen vertieften Zugang zu den einzelnen, die sich öffneten und ihre Sorgen und Ängste, aber auch ihre Hoffnungen und Wünsche mitteilten. Ein löwenstarker Tag, der noch lange positiv nachwirkt.

Zum 60. Geburtstag kamen 8.000 Euro für die gute Sache zusammen

Zum 60. Geburtstag kamen 8.000 Euro für die gute Sache zusammen

Seit dem Wintersemester 2021 ermöglicht die AWO-Saarland-Stiftung jungen Menschen mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten oder mit in einer sozialen Benachteiligung ein Stipendium für ein Studium im sozialen Bereich. Zum Beispiel Studierende aus nicht-akademischen Familien, alleinerziehende oder pflegende Studierende, die wegen ihrer familiären Aufgaben nur eingeschränkt etwas zum Studium hinzuverdienen können, werden unterstützt, um ihr Ziel erfolgreich zu erreichen: den Studienabschluss an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, kurz: htw saar.

Auf Wunsch von AWO-Landesgeschäftsführer Jürgen Nieser kamen alle Spenden seines 60. Geburtstages Ende August 2021 der AWO-Saarland-Stiftung zur Unterstützung der Studierenden zugute. Ganze 8.000 Euro kamen zur Unterstützung der Studierenden zusammen, eine stolze Summe.

Sehr zur Freude von Jürgen Nieser: „Das ist echt klasse. Ich freue mich sehr darüber, dass 109 Spender*innen insgesamt 8.000 Euro an Spenden zusammengebracht haben. Das ist eine großartige Unterstützung für dieses wichtige Stipendium der AWO-Saarland-Stiftung. Statt bisher neun Studierende können wir nun elf Studierende unterstützen. Da werde ich gerne älter.“, bilanziert der nun 60-jährige AWO-Landesgeschäftsführer.

Gemeinsam mit der StudienStiftungSaar werden Studierende in den Fächern Soziale Arbeit, Pädagogik der Kindheit sowie Pflegeexpertise und Praxisanleitung unterstützt. Durch eine zusätzliche Aufstockung aus Bundesmitteln („Deutschlandstipendium“) können die Studierenden für ein Jahr lang einen Zuschuss von 300 Euro monatlich erhalten.

Kinder haben Rechte

Kinder haben Rechte

Vom Thema Kinderrechte haben die meisten schon einmal etwas gehört. Welche das sind und was diese Rechte ganz konkret und für sie persönlich bedeuten, wissen die wenigsten Kinder und Familien. Um das zu ändern hat das AWO-Sozialraumbüro Malstatt im Stadtteil eine Familienaktion durchgeführt, die nachhaltig weiter wirkt.

In einem ersten Schritt wurden Familien über die Kinderrechte informiert; dabei entstand ein reger Austausch zu Themen wie Kinderrecht auf Bildung, Spiel und Freizeit, gesunde Ernährung, Mitbestimmung u.a.m. Im Anschluss fand ein Fotowettbewerb im Stadtteil statt, bei dem sich 30 Familien kreativ mit dem Thema Kinderrechte auseinandersetzten und vielfältige Eindrücke sammelten. Jedes Kind – vom Kindergartenalter bis zum Teenager – erhielt für die Teilnahme ein Dankeschön.

Eine weitere Form der praktischen Umsetzung des Themas boten verschiedene Freizeitaktionen im Stadtteil. Zum Beispiel kreatives Gestalten von Taschen und Blumentöpfen, eine Rallye zum Thema Kinderrechte, ein Besuch in der Kletterhalle oder ein Reitangebot, um zu lernen, wie es ist, auf andere und deren Bedürfnisse zu hören und sich als Gruppe zu finden.

Insbesondere die offenen Angebote, die auf Spielplätzen im Stadtteil stattfanden, stießen auf große Resonanz. Durch die Auswahl der Spielplätze in Wohngebieten mit „Brennpunktcharakter“ hatten viele von Armut betroffene Kinder Zugang zu diesen Angeboten. Ein besonders schöner Effekt: In Zusammenarbeit mit der „Zukunftsarbeit Molschd“ wurde daraus ein Spielplatzprojekt, bei dem pädagogische Fachkräfte einmal im Monat ein Bewegungs- und Kreativangebot auf einem der Spielplätze  machen, und den Kindern beim Einfordern ihrer Rechte zur Seite stehen.

Die AWO-Saarland-Stiftung unterstützte die Aktion des AWO-Sozialraumbüros Malstatt mit einem Zuschuss zu den Sachkosten.

Neujahrswünsche werden wahr

Geschenktisch für Kinder

Neujahrswünsche werden wahr

 

Zum zweiten Mal war es der Psychosozialen Begleitung (PSB) der AWO Saarland e.V. dank einer größeren Spende möglich, vielen Kindern aus den von ihnen betreuten Familien einen kleinen Neujahrswunsch zu erfüllen.

Die PSB unterstützt im Rahmen der Substitution suchtkranke Menschen, die eine Ersatztherapie machen, durch persönliche Beratung, Vermittlung von Hilfen sowie individuelle alltagspraktische Begleitung in verschiedenen Lebensbereichen.

Alle Kinder leiden unter den Auswirkungen der schon lange andauernden Corona-Pandemie. Sie müssen auf vieles verzichten. Für Kinder, deren Familie ohnehin schon besonderen Belastungen ausgesetzt sind, trifft dies aber ganz besonders zu. Mit ihrer Geschenke-Aktion wollten die PSB-Mitarbeiterinnen deshalb den Kindern und Jugendlichen der betreuten Familien ganz gezielt eine Freude machen und sie die schwere Zeit ein wenig vergessen lassen.

Von jedem der Kinder wurde ein kleiner persönlicher Wunsch notiert:  So wünschte sich beispielsweise ein Vater für seine erst kürzlich geborene Tochter einen kuscheligen Strampler. Ein sechzehnjähriger Junge wünschte sich ein Buch über einen Samurai für spannende Lesestunden. Und drei Geschwister im Alter von zehn bis dreizehn wünschten sich gemeinsam unterschiedliche Sorten von „intelligenter Knete“, um sie gemeinsam in ihren Eigenschaften zu erforschen.

Die Mitarbeiterinnen der PSB schafften es, jeden der 65 Kinder-Wünsche zu erfüllen. Liebevoll verpackt wurden die Geschenke zu Jahresbeginn an jedes Kind persönlich überbracht und sorgten für ein Lächeln und strahlende Augen. Als kleine leichte Brise, die Aufwind gibt für einen guten Start ins neue Jahr.

Ein herzliches Dankeschön aller Beteiligten geht deshalb an die Bauunternehmung Schröder & Co. KG GmbH, die diese wichtige Unterstützung bereits zum zweiten Mal möglich gemacht hat.

Frohe Weihnachten für alle

Weihnachtsfeier im Kiez Burbach

Frohe Weihnachten für alle

Schon Wochen vorher freuen sich jedes Jahr rund 300 Kinder aus Burbach und Umgebung auf den bunten Advent-Nachmittag mit Zauberei, Musik, Mitmach-Angeboten, leckerem Essen und natürlich auf die Bescherung durch den Nikolaus. Aber wie schon 2020 musste die AWO leider auch
2021 wieder auf die Ausrichtung ihrer großen Kinder-Weihnachtsfeier im Bürgerhaus verzichten.

Dabei war der Wunsch groß, den Kindern, die auch im zweiten Pandemie-Jahr wieder vielen Belastungen ausgesetzt waren, eine Freude zu machen. Deshalb wurden vom Team des AWO-Kinder- und Elternbildungszentrum KIEZ wieder 300 Weihnachtstaschen liebevoll zusammengestellt.
Und anschließend über die AWO-Sozialraumbüros in Burbach, Völklingen und Malstatt sowie über die Burbacher Gemeinwesenarbeit an die Kinder verteilt. Auch die nachmittags im AWO-KIEZ Burbach betreuten Schulkinder durften sich natürlich wieder über eine gut gefüllte Weihnachtstasche freuen (siehe Foto).
Neben Spiel-, Bastel- und Malsachen enthielten die Taschen wieder Nützliches, wie Kinderzahnbürsten oder Hygieneartikel. Und auch Leckereien, wie ein fair gehandelter Schoko-Nikolaus, fanden mit Unterstützung der AWO-Saarland-Stiftung wieder den Weg in jede Tasche.

Damit auch die bedürftigen Erwachsenen nicht zu kurz kommen, hat die AWO-Notschlafstelle mit Hilfe der AWO-Saarland-Stiftung zusätzlich 200 weitere Taschen mit Lebensmitteln und Weihnachtsnaschereien vollgepackt, die in den nächsten Tagen an besonders bedürftige Menschen in Saarbrücken, Malstatt und Burbach persönlich überreicht werden. Zwar musste auch die Notschlafstelle wieder auf ihre traditionelle große Weihnachtsfeier verzichten. Sie bleibt aber mit ihrem Essens-, Übernachtungs- und Beratungsangebot auch über die Feiertage Anlaufstelle für alle, die Unterstützung oder einfach nur ein Gespräch benötigen.

 

 

 

Helfen im Saarland 2021

Helfen im Saarland 2021

Traditionell lädt die AWO Saarland jedes Jahr im Herbst zu einer Benefizveranstaltung zugunsten der AWO-Saarland-Stiftung ein. Dabei werden aktuelle und geplante Förderaktivitäten präsentiert.

Aufgrund der Pandemie musste der Benefizabend 2020 nach elf Jahren erstmals pausieren. Und auch 2021 wurde aus Gründen des Gesundheitsschutzes schon früh entschieden, vorsichtshalber noch einmal auf das gemütliche Beisammensein mit 200 und mehr Gästen im Herbst zu verzichten.

Stattdessen wurde, wie im Vorjahr, eine bebilderte Broschüre mit einer Vielzahl anschaulicher Beispiele zu den aktuellen Förderschwerpunkten erstellt:

Helfen im Saarland 2021

Die gestiegene Anzahl an Anträgen macht deutlich, dass diese Hilfen auch 2022 weiter wichtig bleiben werden.

Die AWO-Saarland-Stiftung bedankt sich auf diesem Weg ganz herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr Engagement und wünscht allen einen guten und vor allem gesunden Jahres-Ausklang.

Hilfe beim Schulstart

Hilfe für den Schulstart von Kindern aus der Landesaufnahmestelle

Hilfe beim Schulstart

Besonders betroffen von den Einschränkungen der Corona-Pandemie waren die Kinder, die in der Landesaufnahmestelle (AnkER-Zentrum) in Lebach aufwachsen. Durch die räumliche Enge, Isolation und Sprachbarrieren haben es die Kinder ohnehin schwer. Durch Lockdown, Quarantäne-Regelungen, Kita-Notbetrieb und Kontaktbeschränkungen waren viele in der motorischen, sprachlichen und pädagogischen Entwicklung zusätzlich zurückgefallen. So sehr, dass bei einigen Kindern fraglich war, ob sie überhaupt eingeschult werden können.

Weil sich immer mehr besorgte Eltern an den AWO-Ortsverein Lebach wandten, entschied dieser sich kurzerhand ein Förderangebot auf die Beine zu stellen. Mit finanzieller Unterstützung des saarländischen Sozialministeriums und einem Zuschuss der AWO-Saarland-Stiftung findet seit Juni zwei Mal wöchentlich ein Förderangebot für die Kinder in den Räumen des Ortsvereins statt. Unter der Überschrift „Wir gehen in die Schule“ lernen die Kinder spielerisch die deutsche Sprache, werden an Buchstaben und Zahlen herangeführt und üben ihre motorischen Fähigkeiten. Je nach Bedarf erhalten die Kinder zusätzlich individuelle Förderung. Darüber hinaus unterstützt das Angebot die Integration der Kinder in das Gemeindeleben.

Sozialpädagogin Katharina Storb, die das Projekt leitet und langjährige Erfahrung aus der Kinder- und Jugendarbeit in Lebach mitbringt, berichtet von hochmotivierten Kindern, die bereits in den ersten Wochen große Entwicklungsschritte gemacht haben.

Sofern sich eine Finanzierung findet, soll das Projekt auch über das Jahr 2021 fortgesetzt werden.